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Stress und Unfälle an den Feiertagen vermeiden
19.12.2022
Das Weihnachtsfest und die Feierlichkeiten zum Jahresende bedeuten für TierhalterInnen eine besondere Herausforderung. Die Bundestierärztekammer (BTK) rät zur Vorsicht beim vermeintlich gut gemeinten Mitfüttern von Hunden, denn fettiges Gänsefleisch sowie Geflügelknochen gefährden die Gesundheit der Vierbeiner und sollten auf keinen Fall an die Tiere verfüttert werden. Auch Schokolade ist tabu für Hunde, da das darin enthaltene Theobromin giftig für sie ist. Ebenfalls gefährlich kann die weihnachtliche Dekorationen für Tiere werden. Während Lametta beim Verschlucken einen lebensgefährlichen Darmverschluss verursachen kann, können traditionelle Pflanzen wie Weihnachtsstern, Mistel und Christrose zu Vergiftungen oder Hautreizungen führen. Ist das Weihnachtsfest
überstanden, wartet der Silvestertag mit neuen Stressmomenten für die Tiere auf. Wie die BTK mitteilt, ist das laute Knallen von Feuerwerk für Kleintiere, aber auch für Pferde und Rinder der blanke Horror. Angst und Panik können bei empfindlichen Tieren sogar zum Tod führen. Daher wird empfohlen, sich während des Feuerwerks intensiv mit den Vierbeinern zu Hause zu beschäftigen und ihnen so den Stress zu erleichtern. Für besonders ängstliche Heimtiere verschreibt der Tierarzt/die Tierärztin auch angstlösende Medikamente. Gefährlich kann es werden, wenn Pferde, Rinder oder andere Tiere sich im Auslauf oder auf der Weide befinden und in Panik den Zaun durchbrechen. Deshalb sei es nicht nur zum Schutz der Tiere wichtig, Weidetiere vor dem Feuerwerk in den Stall zu verbringen, rät die BTK.
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