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Tiere möglichst stressfrei durch die Silvesternacht bringen
23.12.2022
Die Silvesternacht mit Böllern, Krachern und Raketen bedeutet für viele Hunde einen immensen Stress. Die lauten Geräusche und die grellen Lichter können die Vierbeiner äußerst unruhig werden lassen und sogar Panikreaktionen auslösen. HundehalterInnen sollten daher Maßnahmen ergreifen, um die Stressbelastung ihrer Vierbeiner so gering wie möglich zu halten. Neben dem Schließen von Fenstern und Vorhängen können dezente Hintergrundgeräusche wie Fernseher oder Radio für Ablenkung sowie beruhigende Worte und langsames Streicheln für Entspannung des Hundes sorgen. Zudem wird empfohlen, die letzte Gassirunde im besten Fall auf die Zeit vor Einbruch der Dunkelheit zu legen. Dabei sollten die Hunde unbedingt angeleint bleiben, um Verletzungen durch plötzliche Fluchtversuche zu
vermeiden. Auch am Morgen nach dem Silvesterfeuerwerk lauern noch Gefahren durch Glassplitter. Verschiedene Therapiemaßnahmen können helfen, den Hunden die Angst und Panik vor lauten Geräuschen zu nehmen. Dazu gehören die Desensibilisierung bzw. das Gewöhnen an Geräusche, eine Gegenkonditionierung sowie ein Entspannungstraining. Diese langfristigen Therapien benötigen einige Monate Vorlaufzeit, jedoch zeigen sich erste Erfolge bereits innerhalb kurzer Zeit. Im Extremfall gibt es auch medikamentöse Möglichkeiten, die enorme Angst der Tiere zu lindern. Katzen sollten in der Silvesternacht im Haus gehalten, Heimtiere und Vögel an einen ruhigen und abgedunkelten Raum verbracht werden. Pferde und andere Weidetiere sollten nach Möglichkeit im Stall untergebracht werden.
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