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CNE bei Katzen entwickelt sich schleichend
11.01.2023
Die chronische Nierenerkrankung (CNE) bei Katzen ist eine Erkrankung, die sich schleichend entwickelt und daher oft unbemerkt bleibt. Besonders betroffen sind Katzen ab einem Alter von fünf Jahren, wie der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) auf seiner Internetseite erklärt. Da die typischen Symptome für die CNE wie vermehrtes Trinken, häufigeres Harnausscheiden oder Gewichtsverlust zunächst oft nicht erkannt werden, empfehlen TierärztInnen, bei Katzen ab einem Alter von sieben Jahren regelmäßig eine Vorsorge-Untersuchung durchführen und den Gesundheitszustand des Vierbeiners überprüfen zu lassen. Somit können chronische Erkrankungen frühzeitig erkannt werden, da Katzen sehr lange die fehlende Nierenfunktion
kompensieren können. In der Tierarztpraxis wird unter anderem der Blutdruck gemessen, denn die chronische Nierenerkrankung geht oftmals mit einem erhöhten Blutdruck einher. Rechtzeitig behandelt, verliert die tückische Krankheit viel von ihrem Schrecken. Mit entsprechenden Medikamenten lassen sich sowohl die CNE als auch der Bluthochdruck behandeln. Zur weiteren Therapie gehört die dringende Umstellung auf eine spezielle Nierendiät sowie eine ausreichende Wasseraufnahme. Sofern die Katze es toleriert, kann auch Wasser unter das Futter gemischt werden. Um die Behandlung der CNE geht es auch in Kurs 4 der Online-Fortbildungsreihe Consensus Statements in der Kleintierpraxis für TierärztInnen mit Prof. Dr. Stephan Neumann auf Myvetlearn.de.
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