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Stress lass nach – auf natürliche Weise



Stress ist nicht nur für die Gesundheit des Menschen gefährlich, sondern wirkt sich auch negativ auf das Wohlbefinden und die Gesundheit von Tieren aus. So kann Stress durch die Aktivierung der Amygdala im Gehirn mittels Botenstoffe die Hypophysen-Hypothalamus- Nebennierenrinden-Achse aktivieren. Dadurch wird vermehrt Cortisol und Gastrin ausgeschüttet. Gastrin wiederum sorgt u.a. für eine erhöhte Produktion von Magensäure, die die Magenschleimhaut angreift und sich zu einer Magenulzeration mit Symptomen wie Inappetenz und häufigem Erbrechen entwickeln kann. Weiterhin verursacht Cortisol zu einer Reduktion der weißen Blutkörperchen, wodurch es zu einer erhöhten Infektanfälligkeit kommen kann.

Dies zeigt eindrücklich eine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie1 mit 45 Sibirischen Huskies, die in Norwegen durchgeführt wurde. Die Hunde wurden dazu nach einer Basisuntersuchung in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt vor dem Training fünfmal im Abstand von 30 Minuten 2 Tabletten des neuen biologischen Tierarzneimittels der Firma Heel (Heel-Gruppe). Es enthält ausschließlich hochwertige, natürliche Einzelsubstanzen wie Passionsblume (Passiflora incarnata), Kaffeestrauch (Coffea arabica), Zinkvalerat (Zincum isovalerianicum) und Hafer (Avena sativa), die an zahlreichen Stellen im Körper gleichzeitig ansetzen und die Stresswahrnehmung reduzieren.

Die andere Gruppe erhielt ein Placebo. In gemischten Teams wurden dann 35 Kilometer in 180 Minuten zurückgelegt, wodurch physischer Stress induziert wurde. An vier Zeitpunkten wurden mittels einer Blutentnahme die Stressparameter Plasma-Cortisol und Plasma-Gastrin als Stressindikatoren bestimmt: vor der Belastung, direkt nach der Belastung sowie weitere 30 und 120 Minuten später.

Es zeigte sich, dass das Plasma-Cortisol in der Heel-Gruppe durch das Training signifikant weniger erhöht war als in der Placebo-Gruppe. Sowohl während als auch 30 Minuten nach der Belastung lagen die Werte um rund ein Drittel niedriger. Auch der Gastritis-auslösende Parameter Plasma- Gastrin lag 30 Minuten nach der körperlichen Belastung in der behandelten Gruppe signifikant unter dem der Kontrollgruppe.

In einer Nebenanalyse wurden außerdem die basalen Cortisol- und Gastrinwerte einer Gruppe unbehandelter Hunde zu Beginn und in der Mitte einer Trainingssaison ermittelt. Hier ergab sich, dass die wiederkehrende Stressbelastung im Laufe der Saison zu einer signifikanten Erhöhung des basalen Plasma-Cortisols und des basalen Plasma- Gastrins sowie zu einer signifikanten Reduktion der weißen Blutkörperchen führte – ein deutlicher Beleg für die gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch wiederkehrenden Stress.

Die Plasmaspiegel beider Stress-Indikatoren wurden durch das neue biologische Tierarzneimittel der Firma Heel signifikant herunterreguliert, indem die Reaktion des Gehirns auf negative emotionale Reize in der Amygdala, einer Hirnregion mit großer Bedeutung für Stress und Nervosität, signifikant reduziert wird.

Somit steht mit dem neuen biologischen Tierarzneimittel ab sofort ein für Tiere gut verträgliches und einfach zu handhabendes Präparat zur Verfügung, das hilft, Stresssituationen wie beispielsweise laute und schrille Geräusche, Autofahrten, andere Haustiere, fremde Menschen sowie Alleinbleiben besser und vor allem langfristig auch gesünder zu überstehen. Aber auch für den Besuch in der Tierarztpraxis oder beim Pferd beim Transport kann das rein pflanzliche Arzneimittel eingesetzt werden. Auch eine langfristige Gabe hat zu keinen erkennbaren Nebenwirkungen geführt. Jedoch ist das Tierarzneimittel dopingrelevant im Pferdesport, weshalb es mind. 48 Stunden vor dem Start abgesetzt werden muss.

Das Präparat ist verschreibungspflichtig und über den Tierarzt erhältlich.